Wir arbeiten mit vielen erfahrenen Skippern zusammen. John ist einer von Ihnen und begleitet uns schon von Anfang an. Sein Segelrevier ist die Alster.


Wie kommt man als Hamburger zum Segeln?

Ich wurde von meinen Eltern gezwungen. Mein Vater hielt dies für eine gute Idee, obwohl sie selber überhaupt nicht segeln. Dies ist eines der Dinge, für die ich meinen Eltern am dankbarsten bin.

Wie lange segelst Du schon?

Seit meinem 6. Lebensjahr.

Hast Du ein Lieblingssegelrevier?

Die Ostsee und die Alster. Die Ostsee als das vielfältigste Segelrevier das ich bisher kennen lernen konnte. Landschaftlich und seglerisch sehr reizvoll und abwechslungsreich. Die Alster als ein Revier das immer wieder aufs Neue begeistert. Ein Revier welches inmitten einer traumhaften Stadt liegt und zum Segeln nach Feierabend einlädt. Ein Revier das aber auch immer wieder aufs Neue fordert.

Wie sieht dein Tag an einem Segelevent aus? 

Im Regelfall bereiten wir morgens gemeinsam die Boote vor und machen sie startklar. Dann lernen sich Crew und Skipper kennen und dürfen sich beschnuppern. Bei den ersten Trainingsschlägen wird das Handling der J`s trainiert und je nach Windstärke auch der Gennaker gezogen. Dann geht es in den Race-Modus. In kurzen Wettfahrten, im Segelbundesliga – Modus, treten die teilnehmenden Boote gegeneinander an. Dieser Faszination kann sich wirklich keiner entziehen. Beim anschließenden Stegbier werden dann noch einmal die Erfahrungen ausgetauscht und der Geselligkeit gefrönt. 

Hattest Du schon mal eine brenzliche Situation beim Segeln erlebt?

Auf Grund meiner langjährigen Erfahrung als Skipper, Segellehrer und Freizeitsegler bringt mich so leicht nichts aus der Ruhe. Ich habe bereits einige Situationen erlebt, die doch etwas herausfordernd waren. Neben diversen Kenterungen habe ich auch eine Kenterung mit Segelschülern erlebt. Zweimal ist mir der Mast gebrochen und bei dem letzten Mastbruch mussten wir von den Seenotrettern abgeborgen werden. Auch im Umgang mit Seekrankheit und Angst konnte ich vielfältige Erfahrungen sammeln. Ganz entspannt – ist mein Leitspruch

Warum denkst Du das mehr gesegelt werden sollte?

Das schönste an dem begleiten von Segelevents – die Kundenzufriedenheit. Ich habe noch kein anderes Format erlebt, bei dem innerhalb kürzester Zeit eine so hohe Zufriedenheit bei den Gästen entsteht. In die strahlenden Gesichter zu schauen ist eigentlich schon Lohn genug. Wir kommen als Fremde und gehen als Freunde

Skipper John Velamente